Zinkmangel

Ein leichter Zinkmangel ist häufiger vorhanden als man glaubt. Hingegen kommt ein enormer Zinkmangel relativ selten vor. Beide Mängel können sehr gut behandelt werden.

Ein vorhandener Zinkmangel kann durch eine bessere Ernährung  (Ernährungsumstellung)  und durch Nahrungsergänzungsmittel leicht ausgeglichen werden.

Ursachen für einen Zinkmangel

Bei dem akuten oder auch chronischen Mangel an Zink dreht es sich um eine relativ gut behandelbare Störung des Organismus. Auslöser hierfür können unter anderem eine zu geringe Zufuhr, aber auch eine schlechte Verwertung von Zink sein. Des Weiteren kommt ein alters- oder auch situationsbedingter Mehrverbrauch an Zink hierfür infrage. Begründet ist ein Zinkmangel darin, dass der menschliche Körper Zink nicht selbst produzieren kann. Daher muss dieser jeden Tag über zinkhaltige Lebensmittel und gegebenenfalls über Mittel zur Nahrungsergänzung (Zinktabletten) dem Körper in genügender Menge zugeführt werden. Weitere Ursachen können auch in der Durchführung von Diäten oder Fastenkuren, einer relativ einseitigen Ernährung, eine Eiweiß-Mangelernährung oder auch der stetige Genuss phosphathaltiger Cola-Getränke begründet sein. Auch Menschen, die sich streng vegetarisch ernähren, können von Zinkmangel betroffen werden. Weiterhin kommen der regelmäßige Alkoholgenuss oder auch Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Zöliakie für einen Mangel an Zink infrage.

Eine gleiche Wirkung tritt ein, wenn ein hoher Blutzuckerspiegel, eine Magersucht, eine Neurodermitis, zu starkes Schwitzen oder bestimmte Medikamente einen Zinkmangel auslösen. Zu den Medikamenten, die einen Zinkabbau auslösen können, zählen unter anderem die Antibabypille, Abführmittel, Cortison oder auch Präparate zur Entwässerung.

Alle Ursachen auf einen Blick

  • mangelnde Zinkzufuhr
  • schlechte Zinkverwertung des Körpers
  • situations- und altersbedingter Mehrverbrauch
  • Diäten- und Fastenkuren
  • einseitige Ernährung
  • Eiweiß-Mangelernährung
  • Genuss phosphathaltiger Cola-Getränke
  • regelmäßiger Alkoholgenuss
  • Darmerkrankungen
  • strenge, vegetarische Ernährung

Zinkmangel und die Folgen

Folgen von Zinkmangel äußern sich des Öfteren in einer Neigung zu Entzündungen der Haut und rissigen Mundwinkeln. Eine weitere negative Wirkung von Mangel an Zink besteht in einer recht hohen Anfälligkeit für Infekte und Haarausfall. Auf lange Sicht kommt es zu einem diagnostizierbaren Zinkmangel. Allerdings kann er im Blutbild relativ selten festgestellt werden. Anhand der typischen Zinkmangel Symptome kann man testen, ob ein Zinkmangel vorliegt. Ein sehr lang anhaltender Zinkmangel kann die Abwehrkräfte, die Geschmackswahrnehmung, die Haut, die Sehfähigkeit und die Qualität des Bluts beeinträchtigen.

Mögliche Folgen auf einen Blick

  • Entzündungen der Haut
  • rissige Mundwinkel
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Haarausfall
  • veränderte Geschmackswahrnehmung
  • weniger Abwehrkräfte
  • Beeinträchtigung der Sehfähigkeit
  • Veränderungen im Blutbild
  • Hautirritationen

Um solche gravierende Folgen wie den Haarausfall zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass täglich ausreichend Zink mit der Nahrung aufgenommen wird. Mitunter ist es erforderlich die Ernährung komplett umzustellen.